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Ralph Scholze

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Facebook Custom Audience ist sinnvoll für Deine Facebook-Ads-Kampagnen

Facebook Custom Audience ist sinnvoll für Deine Facebook-Ads-Kampagnen 2000 1333 Ralph Scholze

Wenn Du für Dein Unternehmen Werbeanzeigen und Facebook-Ads-Kampagnen realisierst, dann kommst Du unweigerlich mit Custom Audience in Kontakt. Der folgende Artikel widmet sich genau dieser Custom Audience auf Facebook.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Custom Audience

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Facebook Custom Audience ist sinnvoll für Deine Facebook-Ads-Kampagnen folgende Schwerpunkte:

  1. Was bedeutet Custom Audience?
  2. Welche Daten sind in der Custom Audience möglich?
  3. Warum ist Custom Audience sinnvoll für erfolgreiche Facebook-Ads-Kampagnen?
  4. Fazit für Facebook Custom Audience ist sinnvoll für Deine Facebook-Ads-Kampagnen

Ohne Werbung sind potenzielle Kunden auf der Social-Media-Plattform Facebook immer schwieriger zu erreichen. Der Grund liegt an dem Algorithmus von Facebook. Daher schaltest Du bereits Ads auf Facebook (Facebook Werbung).

Solltest Du gerade mit Werbung auf Facebook anfangen, dann empfehle ich Dir diesen Artikel: Facebook Werbung: Was bedeuten Kampagne, Anzeigengruppe und Werbeanzeige auf Facebook?.

Sobald Du in Deiner Facebook-Ads-Kampagne Dein Werbeziel definiertest, legst Du dafür Deine Zielgruppe fest (Targeting). Da Du erfolgreiche Facebook-Ads-Kampagnen realisierten willst, bietet Dir Facebook die Custom Audience an.

Was bedeutet Facebook Custom Audience?

Dahinter verbirgt sich kein großes Geheimnis. Custom Audience bedeutet: individuelle Zielgruppen-Listen.

Was heißt dies konkret?

Du lieferst Facebook Daten von Deinen Kunden bzw. Interessierten in Form einer Liste, die Facebook für Deine Werbeanzeigen verwendet.

Welche Daten sind in der Facebook Custom Audience möglich?

Zuerst solltest Du wissen, dass Dir mehrere Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Welche dieser Möglichkeiten für Dich die passende ist, hängt von Deinem Werbeziel ab.

Folgendes Beispiel: Willst Du eine neue Zielgruppe erschließen, dann brauchst Du Deine Kunden dafür nicht anzusprechen. Dafür benötigst Du höchstwahrscheinlich eine andere Datenbasis als bei dem Werbeziel: Umsatzsteigerung je Kunde per Facebook.

Bist Du mit dem Thema Facebook Custom Audience vertrauter, dann weißt Du bereits von der Lookalike Audience. Dies basiert auf der Datenbasis Deiner Kunden.

Zurück zur Custom Audience!

Custom Audience für Facebook erstellen

Zuerst erstellst Du eine Liste mit E-Mail-Adressen von Kunden oder Interessierten aus Deinem E-Mail-Marketing E-Mail-Marketing. Alternativ steht Dir die Möglichkeit mit Telefonnummern zur Verfügung. Diese Listen lädst Du bei Facebook hoch.

Warum können nur E-Mail-Adressen oder Telefonnummern hochgeladen werden?

Die Frage ist berechtigt. Die Antwort logisch. Für die Registrierung auf Facebook verlangt Facebook entweder die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer zur eindeutigen Identifizierung des Facebook Account. Daher diese beiden Möglichkeiten, denn beide sind einmalig, während Namen mehrfach vorkommen.

Neben der E-Mail-Adressen oder Telefonnummern existiert noch eine weitere Möglichkeit. Dafür kommt das Facebook Pixel ins Spiel.

Wie Du Deine Custom Audience aus Deiner Kundendatei erstellst, beschreibt Facebook anschaulich [1]. Deswegen verweise ich auf diesen Artikel.

Während die E-Mail-Adressen oder Telefonnummern bereits Dir bekannt sind, sind die Besucher Deiner Website für Dich relativ unbekannt. Mithilfe des Facebook Pixel erfährt Facebook mehr über die Besucher Deiner Website, Online Shop oder Corporate Blog [2].

Während das Facebook Pixel Daten liefert, kannst Du Deine Werbeanzeigen auf Facebook auf Basis der Personen erstellen, die Deine Website besuchten und besuchen. Demzufolge werden die Besucher Deiner Corporate Website mithilfe des Facebook Pixel identifiziert und Du kannst diese Besucher gezielt auf Dein Werbeziel auf Facebook ansprechen. Infolgedessen minimieren sich die Streuverluste für Deine Werbekampagnen.

Jetzt folgt noch eine Möglichkeit, um Deine Custom Audience erstellen zu können. Die Rede ist von der Interaktion. Im Klartext heißt dies: Dahinter verbergen sich die Personen (Facebook, Instagram), die mit Deiner Facebook Seite, Deinem Instagram-Business-Account, Deinen Veranstaltungen usw. agiert haben.

Gültigkeit einer Custom Audience

Wenn Du eine Werbeanzeige auf Facebook erstellst für Deine Custom Audience auf Basis zum Beispiel Webseiten-Traffic, dann kommt der Punkt – Zeit – unweigerlich. Dort kannst Du wählen zwischen letzten ein bis maximal 180 Tage. Ein Tipp für Dich: Je weniger die Tage, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Facebook Ad. Dies liegt daran, dass die Besucher Deiner Website sich stärker an diese erinnern, wenn sie Deine Werbeanzeige sehen. Deswegen ist wichtig, dass Du viele Besucher auf Deiner Website besitzt.

Custom Audience auf Facebook hochladen

Nachdem Du Deine Custom Audience für Facebook erstelltest, willst Du diese auf Facebook hochladen. Jedoch willst Du vorher wissen, wie dies funktioniert. Daher empfehle ich Dir den Artikel von Facebook: „Das Hochladen der Kundenliste“ [3].

Warum ist Custom Audience sinnvoll für erfolgreiche Facebook-Ads-Kampagnen?

Entsprechend der hochgeladenen Daten (zum Beispiel E-Mail-Adressen) kann Facebook Deine Werbeanzeigen möglichst zielgenau an Deine definierte und gewünschte Zielgruppe ausspielen. Dadurch reduziert sich der Streuverlust Deiner Facebook-Ads.

Custom Audience und der Nutzen für Dein Marketing

Ehrlicherweise ist der Nutzen für Dein Marketing durch den Einsatz der Custom Audience auf Facebook vielfältig. Zum Beispiel reduzierst Du den Streuverlust mit all den verbundenen Vorteilen wie minimale Kosten, geringere Anzahl an „falscher“ Werbung durch Nutzer. Weiterhin verbesserst Du für Dein Unternehmen das Branding.

Genauso begünstigt Custom Audience den Aufbau von Reichweite und steigert den Traffic für Deine Corporate Website.

Unter dem Strich hängt der Erfolg Deiner Custom Audience von Deinem Kampagnenziel und der Qualität Deiner Daten ab.

Fazit für Facebook Custom Audience ist sinnvoll für Deine Facebook-Ads-Kampagnen

Mithilfe der Custom Audiences können Unternehmen mit ihren Kundendaten Facebook-Werbung zielgerichtet realisieren und Kunden gewinnen. Vorteilhaft für Unternehmen ist, dass sie dank der Custom Audiences genauere Targeting-Möglichkeiten besitzen. Infolgedessen kannst Du erfolgreichere Performance-Kampagnen realisieren. Quasi nebenbei gewinnst Du wertvolle Einblicke in die Customer Journey Deiner (potenziellen) Kunden.

Für Deine Custom Audience stehen Dir zahlreiche Möglichkeiten seitens Facebook zur Verfügung:

  • Interaktion,
  • Webseiten Traffic per Facebook-Pixel,
  • Kundendatei und
  • App-Aktivität.

Auf jeden Fall solltest Du wissen, dass die Custom Audience in Deinem Werbekonto gespeichert wird. Demzufolge siehst nur Du sie und kannst nur Du sie nutzen.

Zu guter Letzt empfehle ich Dir ein ausführliches Tutorial zum Thema von AllFacebook.de [4]

Wie denkst Du über die Custom Audience von Facebook? Schreibe mir Deine Erfahrung und Meinung als Kommentar für den Austausch!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 21. April 2020:

[1] Erstellen einer Custom Audience aus einer Kundendatei
[2] Corporate Blog: Strategische und taktische Ziele
[3] Das Hochladen der Kundenliste
[4] Tutorial: Facebook Custom Audience aus eigenen Daten erstellen

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Verrückte Fußball-Welt: Instagram-Story geht viral

Verrückte Fußball-Welt: Instagram-Story geht viral 2000 1333 Ralph Scholze

Fußballspiele sind Emotionen und Leidenschaft in reinster Form. Soweit ganz in Ordnung. Aber jetzt passierte etwas verrücktes bei einem Fußballspiel und Instagram mit seinen Contentformat Story ist dafür ein Grund.

Wenn Du Social Media in Deinem Alltag privat oder beruflich nutzt, dann kennst Du bestimmt viele verrückte Aktionen im Social Web. Bestimmt ist Dir eine solche verrückte Aktion wie bei diesem Fußballspiel noch nicht „über den Weg gelaufen“. Jedenfalls trifft dies für mich zu.

Der Reihe nach.

Zwei Mannschaften spielen Fussball. Hin und wieder fallen Tore. Genau dies passierte bei diesem „verrückten“ Fußballspiel. Unter dem Strich bedeutet dies bis hierher keine Schlagzeile wert.

Aber was jetzt passierte im Anschluss des Tortreffers, dies ist einmalig im europäischen Fußball.

Instagram Story zeigt ganz besonderen Torjubel

Statt mit seinem Team sofort das Tor zu bejubeln, ging der Torschütze (Mario Balotelli) zu einer Person am Spielrand. Dort stand ein Medienvertreter. Dieser überreichte dem Torschütze Mario Balotelli sein Smartphone. Er entsperrte sein Smartphone. Nur, was tut er mit seinem Smartphone während eines Fußballspiels?

Er erstellte sofort mich sich und seinem Team eine Instagram-Story. Kannst Du Dir dies vorstellen während eines Fußballspiels? Ich finde dies verrückt! Diese Instagram-Story lud Mario Balotelli sogar noch während des Spiels in die Stories seines offiziellen Instagram-Account hoch.

Die Reaktionen kamen prompt.

Schlagzeilen für Schlagzeilen berichten von diesem außergewöhnlichen Torjubel. Und die Aufrufe auf Instagram in der kurzen Zeit sind wirklich verrückt. Schau selbst auf Instagram: Instagram-Story von Mario Balotelli nach seinem Fußballtor! Auf Twitter findest Du die Szene mit weniger Dynamik wie auf Instagram: Video von Mario Balotelli auf Twitter nach seinem Fußballtor.

Fazit für Verrückte Fußball-Welt: Instagram-Story geht viral

Wenn Du die Szene verpasstest oder noch einmal anschauen willst, dann findest Du diese in dem folgenden Artikel: Balotelli postet Torjubel bei Instagram – mitten im Spiel. Schaust Du diese „verrückte“ Instagram Story an, dann gehörst Du auch zu den Millionen Zuschauer in kürzester Zeit. Denn nach wenigen Tagen war der Zähler der Aufrufe bei über 3 Millionen. Was für eine Zahl ohne 0 EURO Budget!

Auswirkungen dieser „verrückte“ Instagram Story

Mit dieser (eventuell geplanten) spontanen Aktion zeigt die Versuchung und das Potenzial von Instagram Story, wenn diese die „Sprache der Zielgruppe“ spricht. Gleichzeitig generierte diese „verrückte“ Instagram Story eine Vielzahl an Medienberichte. Unter dem Strich eine enorme Reichweite für Low-Budget. Was für eine grandiose Marketing- und PR-Idee von dem Torschütze Mario Balotelli während des Fußballspiels.

Interessant ist jetzt die nahe Zukunft. Bleibt diese Aktion weiterhin erlaubt für die Fußballspieler? Nutzen diese Möglichkeit weitere Fußballspieler für ihre eigene Social-Media-Präsenz? Damit sind meistens lukrative Werbeverträge verbunden, so dass eine starke Social-Media-Präsenz bares Geld bedeutet.

Weiterhin spannend bleibt dieser Fall für das Social-Media-Marketing. Ergreifen Marken und Unternehmen diese Gelegenheit für das eigene Marketing und die Markenstrategie und setzen verstärkt auf Instagram Stories?

Wie denkst Du über diesen Fall und die Entwicklung für den Fußballsport und das Social-Media-Marketing? Schreibe mir Deine Meinung unten als Kommentar!

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Online-Pressemitteilung schreiben ist einfach, wenn Du darauf achtest

Online-Pressemitteilung schreiben ist einfach, wenn Du darauf achtest 2000 1333 Ralph Scholze

Für Deine Öffentlichkeitsarbeit spielt die Pressemitteilung als bewährtes PR-Instrument eine wichtige Informationsquelle für Deine Medienpartner wie Journalisten und Redaktionen. Deine Medienpartner stellen vor allem an Online-Pressemitteilungen Anforderungen, die Dir in diesem Artikel vorgestellt werden.

Zuerst spielte die „klassische Pressemitteilung“ (Pressemeldung, Pressesendung) lange Zeit die Rolle als „Vermittler“ zwischen Unternehmen und der Presse. Medienaffine Unternehmen lieferten Informationen an ausgewählte Medienpartner. Diese veröffentlichten jene Pressemitteilungen, wenn die Pressemitteilungen die Anforderungen erfüllten.

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Online-Pressemitteilung schreiben ist einfach

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Online-Pressemitteilung schreiben folgende Schwerpunkte:

  1. Wofür sind Pressemitteilungen wichtig
  2. Für wen sind Pressemitteilungen?
  3. Was ist eine Online-Pressemitteilung?
  4. Welchen Aufbau kennzeichnet die Online-Pressemitteilung?
  5. Der Nutzen einer Online-Pressemitteilung
  6. Tipps für erfolgreiche Online-Pressemitteilungen
  7. Fazit für Online-Pressemitteilung schreiben ist einfach

Aufgrund des fehlenden Internet war die „klassische Pressemitteilung“ lange ein bewährtes PR-Instrument. Jedoch die Zeiten änderten sich. Seit Jahren gehört für Unternehmen das Internet fest in die Unternehmensstrategie. Folglich änderte sich die PR-Strategie. Infolgedessen publizieren Unternehmen heute über das Internet ihre Neuigkeiten über Produkte bzw. Dienstleistungen und Events.

Einerseits änderte sich in den letzten Jahren wegen des Internet die PR-Strategie bei den Unternehmen. Andererseits recherchieren Medienvertreter heute mit der Hilfe des Internet. Unter dem Strich benötigen wir eine andere Art von Pressemitteilung. Denn für das Internet passt die „klassische Pressemitteilung“ nicht mehr. Eine neue Pressemitteilung muss her: Die Online-Pressemitteilung.

Wofür sind Pressemitteilungen wichtig

Pressemitteilungen sind für viele wichtige Angelegenheiten sinnvoll. Vor allem sind sie wichtig, wenn Dein Unternehmen über die Presse die eigene Bekanntheit steigern will. Für Dich einige Beispiele der wichtigen Angelegenheiten:

  • Produkt-Neuheiten, wenn diese für aktuelle Probleme Lösungen offerieren,
  • Studienergebnisse,
  • Veröffentlichung von Fachwissen, d.h. Fachbeitrag, Whitepaper,
  • Neue Führungskräfte,
  • Besondere Unternehmens-Jubiläum,
  • Umzug des Unternehmens.

Für wen sind Pressemitteilungen?

Obwohl die Antwort auf diese Frage einfach ist, erlebe ich im Alltag oft merkwürdiges. Die Zielgruppe für Deine Pressemitteilung sind die Journalisten und Medienpartner. Demzufolge sind nicht die Zeitungsleser oder Deine Kunden die Zielgruppe für Deine Pressemitteilungen. Daher versetze Dich beim Schreiben Deiner Pressemitteilungen in einen Journalisten bzw. Medienpartner. Der wichtigste Punkt dabei: Journalisten besitzen wenig Zeit. Daher achte auf die Tipps!

Unter dem Strich zusammengefasst schreibst Du Deine Pressemitteilungen für Medienpartner; also nicht für Deine Kunden. Medienpartner waren vor Jahrzehnten nur die Journalisten. Jedoch wandelte sich diese Konstellation wegen des Internet. Infolgedessen gehören heute zu den Medienpartnern und damit zu Deiner Zielgruppe für Deine Pressearbeit:

  • weiterhin die Journalisten,
  • die Online-Presseportale,
  • Blogger (Blogger Relations) und
  • Influencer (Influencer Marketing).

Was ist eine Online-Pressemitteilung?

Zuerst für Dich das Wichtigste: Eine Online-Pressemitteilung ist keine „klassische Pressemitteilung“. Auf der einen Seite unterscheiden sich beide Arten gravierend. Demgegenüber besitzen beide Arten von Pressemitteilungen Gemeinsamkeiten

Gemeinsamkeiten der „klassische Pressemitteilung“ und „Online-Pressemitteilung“

Beide Arten der Pressemitteilung besitzen gemeinsam folgende Punkte:

  • Nachrichtenwert,
  • Zielgruppe, d.h. Journalisten und Medienpartner (Blogger).
  • Qualität, d.h. Rechtschreibung, Grammatik,
  • Stil.
  • Keine Werbung.

Exkurs für Dich: Der Nachrichtenwert

Warum bedeutet der Nachrichtenwert für Deine Pressearbeit so viel? Dafür klären wir diese Frage: Was besagt der Nachrichtenwert? Auf diese Frage gibt Dir der Artikel: „Der Nachrichtenwert in der PR“ [1] erste Antworten. Demzufolge finden Medien ein Thema interessant, „wenn es in einen aktuellen gesamtgesellschaftlichen Kontext passt“ [1]. Infolgedessen besitzt die Pressemitteilung einen Nachrichtenwert. Deshalb sollten Pressemitteilungen aktuelle Meldungen enthalten, sonst landen sie im „Papierkorb“. Du findest in der folgenden Abbildung zum Nachrichtenwert eine visuelle Zusammenfassung:

Infografik zeigt den Aufbau des Nachrichtenwerts einer Pressemitteilung für Journalisten - Online-Pressemitteilung schreiben ist einfach, wenn Du darauf achtest

Quelle: webpixelkonsum (Nachrichtenwert einer Pressemitteilung für Journalisten)

Unterschiede der „klassische Pressemitteilung“ und „Online-Pressemitteilung“

Die Unterschiede sind beinah unscheinbar, aber gravierend für den Erfolg Deiner Online-Pressemitteilungen:

  • Einsatz von SEO und die Rolle der Suchmaschinen,
  • Publikationsort: Internet vs. Zeitung.

Welchen Aufbau kennzeichnet die Online-Pressemitteilung?

Den „heiligen Gral“ für die „perfekte“ Online-Pressemitteilung kann ich Dir nicht liefern. Dies liegt an den zahlreichen modernen Content-Formaten, die in die Online-Pressemitteilungen Schritt für Schritt Einzug halten. Aufgrund dieser Entwicklung rückt die Online-Pressemitteilung zunehmend in Richtung „Online-Texte“ mit all den Anforderungen wie Textstruktur, SEO und Benutzerfreundlichkeit. Demzufolge besitzt eine sehr gute Online-Pressemitteilung folgenden groben Aufbau:

  1. Title (Headline, Hauptüberschrift),
  2. Teaser (Lead),
  3. Meldungstext (Pressetext) mit Zwischenüberschriften, Bild- und/oder Video, Links,
  4. Abbinder (Boilerplate) mit Kontaktdaten des Pressekontakts.

Title (Headline, Hauptüberschrift) in der Online-Pressemitteilung

Ausdrucksstark!

So muss der Titel (Headline, Hauptüberschrift) Deiner Online-Pressemitteilung sein. Am Besten verpackt in maximal 63 Zeichen (inkl. Leerzeichen). Gleichzeitig muss sich in dem Titel Deiner Online-Pressemitteilung das wichtigste Keyword befinden. Warum muss das Keyword im Title stehen? Im Grunde genommen liegt dies an dem Online in dem Wort Online-Pressemitteilung. Immerhin wollen Online-Pressemitteilung im Internet gefunden werden.

Teaser (Lead) in der Online-Pressemitteilung

Knackig!

Genauso knackig wie ein frischer Salat muss der Teaser (Lead) sein. Wenn dieser Teaser passt, dann steigt die Chance für eine Veröffentlichung. Der Teaser entspricht dem ersten Absatz. Gleichzeitig stellt der Teaser komprimiert den wesentlichen Inhalt Deiner Online-Pressemitteilung in zwei bis drei Sätzen vor. Dafür stehen Dir die – W-Fragen – zur Verfügung, die ich Dir weiter unten genauer vorstelle.

Meldungstext (Pressetext) in der Online-Pressemitteilung

Detailliert!

Deine Kernaussagen des Teasers mit Hintergrundinformationen finden sich im Meldungstext (Pressetext). Zur Gliederung und zum Umfang lässt sich notieren, dass drei bis fünf Absätze mit Zwischenüberschriften sinnvoll sind. Achte dabei auf den sachlichen Sprachstil! Weiterhin an diesen Punkt: Das Wichtigste zuerst! Zitate, Bild- und/oder Video sowie Links zu weiteren Informationen sind für Deine Medienpartner wertvolle Anregungen zur Vertiefung in ihrer Recherche.

Abbinder (Boilerplate) in der Online-Pressemitteilung

Dialogorientiert!

Im Abbinder (Boilerplate) bietet sich hervorragend die Möglichkeit an, die Kontaktdaten des Pressekontakts von Deinem Unternehmen zu platzieren. Ebenfalls in den Abbinder mit zwei bis drei Sätzen kannst Du allgemeine Informationen zu Deinem Unternehmen schreiben.

Wenn Du diesen Aufbau einhältst, dann steigerst Du die Chance auf eine Veröffentlichung. Weitere Anregungen für den Aufbau Deiner Online-Pressemitteilungen liefert Dir der Artikel von PR Gateway: „Optimale Online Pressemitteilungen schreiben Teil 2: Der Aufbau“ [2]. Abgesehen von dem bereits vorgestellten Aufbau gehört der folgende wichtige Punkt in Deine Online-Pressemitteilung. Die „umgekehrte Pyramide“. Falls Du jetzt überrascht bist, dann erkläre Dir schnell den Sinn dieser „umgekehrten Pyramide“. Schreibe zuerst das Wichtigste in Deine Pressemitteilung! Anschließend folgt die zweit-wichtigste Aussage usw.

Die W-Fragen sind essentiell in Deiner Pressemitteilung

Dafür steht Dir ein wertvolles „PR-Werkzeug“ zur Seite. Ich rede von den W-Fragen. Auf jeden Fall gehören die berühmten – W-Fragen – in Deinen Pressemitteilungen beantwortet. Vor allem beantworte diese W-Fragen am Anfang Deiner Pressemitteilung (Teaser). Folglich schreibst Du in Deiner Pressemitteilung das Wichtigste für Deine Medienpartner. Jene W-Fragen sind:

  • Wer?
  • Was?
  • Wann?
  • Wo?
  • Wie?
  • Warum?
  • Woher (Welche Quelle)?

Denke daran, dass die Beantwortung dieser W-Fragen sehr wichtig ist. Im Gegensatz dazu besteht noch eine größere Herausforderung; die Überschrift Deiner Pressemitteilung (Title). Bereits mit ihr muss klar sein: Was ist die Neuigkeit? Deswegen bring die Neuigkeit auf den Punkt in Deiner Überschrift. Wenn alles passt, dann weckst Du die Neugierde der Journalisten und Deiner anderen Medienpartner.

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Erinnere Dich stets daran, dass Journalisten und Medienpartner Menschen sind! Daher experimentiere mit Deinen Pressemitteilungen und überrasche sie wie diese Pressemitteilung von Chevrolet.

[tweetshare tweet=“Der Aufbau einer Online-Pressemitteilung“]

Der Nutzen einer Online-Pressemitteilung

Der Nutzen einer Online-Pressemitteilung begründet sich in den geringen Kosten der Erstellung und der Verbreitung. Gleichzeitig spricht die Online-Pressemitteilung neben den Journalisten als „klassische Medienpartner“ neue Medienpartner an. Dadurch vergrößert sich die Reichweite und zusätzlich steigt die Bekanntheit von Deinem Unternehmen. Infolgedessen können potenzielle Kunden auf ihrer Customer Journey auf Dein Unternehmen außerhalb des eigenen Wirkungsbereichs [3] aufmerksam werden. Umsatzsteigerung ist die Folge.

Parallel gewinnst Du mehr Besucher (Traffic) für Deine Corporate-Website. Einerseits liegt dies daran, dass Medienpartner über Dich schreiben. Andererseits begründet sich dies durch die Suchmaschinen. Da Du in Deinen Online-Pressemitteilung relevante Keywords einsetzt, werden sie in Suchergebnissen angezeigt und bestenfalls geklickt.

Unter dem Strich gewinnst Du mit Deinen Online-Pressemitteilung für Dein Unternehmen Aufmerksamkeit sowie Interesse und Akzeptanz bei den Medienpartnern.

Tipps für erfolgreiche Online-Pressemitteilungen

Deine Medienpartner erhalten täglich Millionen von Pressemitteilungen. Ein häufiger Fehler in der Praxis ist, dass in den Pressemitteilungen die Informationen nicht präsent sind. Deswegen nutze das kkk-Prinzip: Kurz! Knackig! Konkret! Dies heißt für Dich: Achte darauf, dass Deine Online-Pressemitteilungen mit 200 bis 250 Wörtern auskommen. Dies liegt daran, dass online lange Texte ungern gelesen werden. Typischerweise beinhaltet die ideale Länge für Online-Pressemitteilungen 300 bis 500 Wörter (2.000 bis 3.500 Zeichen).

Weiterhin sei in Deinen Pressemitteilungen ehrlich. Deine Medienpartner riechen Übertreibungen Meilen gegen den Wind. Wenn Deine Pressemitteilungen voller Übertreibungen sind, dann sind Deine Medienpartner längst weg, bevor Deine Pressemitteilungen überhaupt in ihre Nähe gelangen.

Setze hochwertiges Bildmaterial in Deine Pressemitteilungen ein! Stelle diese im Pressebereich auf Deiner Corporate Website zur Verfügung! Wenn möglich, dann biete Bilder mit Menschen an zum Beispiel Euer Team oder das Management. Gebe dabei immer den Hinweis, dass diese Bilder für Deine Medienpartner zur freien Verfügung stehen.

Der nächste Tipp für Dich: Baue Dir einen Presseverteiler mit für Dein Unternehmen relevanten Medienpartner auf!

Für Deine eigene Kontrolle empfehle ich Dir den folgenden Tipp. Er bezieht sich auf das „Wichtigste am Anfang Deiner Pressemitteilung“. Entferne Schritt für Schritt Deine Absätze von unten und kontrolliere jedes Mal, ob Deine Pressemitteilung aussagekräftig bleibt. Eine Aufgabe, die Dich fordert.

Achte auf Qualität! Vor allem Journalisten legen darauf sehr viel Wert. Deswegen empfehle ich Dir das 4-Augen-Prinzip oder besser das 6-Augen-Prinzip. Dies heißt für Dich, dass ein oder zwei andere Personen noch einmal Deine Pressemitteilung auf Fehler korrigieren. Auf jeden Fall erfolgt dies vor der Publizierung bzw. dem Versand Deiner Pressemitteilung. Notfalls nutze professionelle Tools für diese Aufgabe.

Extra-Tipp für Dich: Checkliste für das Schreiben einer Online-Pressemitteilungen

An dieser Stelle findest Du zusammengefasst wichtige Fragen, die die Qualität Deiner Online-Pressemitteilungen verbessern:

  • Steht das Wichtigste am Anfang?
  • Existieren kurze Sätze?
  • Sind Abkürzungen erklärt?
  • Aktiv formuliert?
  • Keywords bestimmt und ein integriert?
  • Fremdwörter gemieden?
  • Finden sich starke Verben?
  • Sind Adjektive und Adverbien gestrichen?
  • Wortwiederholungen?
  • Lebendige Sprache, d.h. keine Substantivierung?

Schließlich denke daran, dass Du Deine Pressemitteilung veröffentlichst. Einerseits bietet sich dafür der Pressebereich auf Deiner Corporate Website an. Andererseits nutze Deinen eigenen Presseverteiler und die Social-Media-Accounts Deines Unternehmens. Ein wichtiger Tipp für Dich: Denke daran, dass auf den Social-Media-Accounts Deines Unternehmens Deine Zielgruppe Deine Kunden und weniger Deine Medienpartner sind! Das heißt, dass Du Deine Pressemitteilung Zielgruppen- und Kanalgerecht kommunizieren musst.

[tweetshare tweet=“Checkliste für das Schreiben einer Online-Pressemitteilungen“]

Fazit für Online-Pressemitteilung schreiben ist einfach, wenn Du darauf achtest

So einfach kannst Du mit diesen Anregungen und Tipps Deine Online-Pressemitteilung schreiben. Im Grunde genommen bietet das Internet beste Voraussetzungen für Deine Online-Pressemitteilungen. Einerseits vergrößerte sich durch das Internet und seiner Entwicklung die Zielgruppe für Deine Pressemitteilungen. Neue Medienpartner wie Blogger (Blogger Relations) und Influencer (Influencer Marketing) gehören für viele Unternehmen heute wie selbstverständlich zum PR-Alltag. Andererseits entwickelt sich der Pressebereich auf Corporate Websites stärker zu Newsrooms, so dass Medienpartner jederzeit relevante Unternehmensneuigkeiten abrufen können.

Unter dem Strich sind Online-Pressemitteilungen bestens für Deine erfolgreiche Pressearbeit geeignet. Zusätzlich sind sie kostengünstig, wenn Du die vorgestellten Tipps zum Schreiben einer Online-Pressemitteilung realisierst.

Welche Tipps und Erfahrungen besitzt Du mit Online-Pressemitteilung? Schreibe mir Deine Meinung für einen Austausch unten per Kommentar!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 8. Februar 2019:

[1] Der Nachrichtenwert in der PR
[2] Optimale Online Pressemitteilungen schreiben Teil 2: Der Aufbau
[3] Owned, Earned und Paid Media: Ihre Bedeutung und Nutzung in Deiner Content-Marketing-Strategie

Preispolitik im Marketing - Hier das KaDeWe Berlin

Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie

Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie 2000 1333 Ralph Scholze

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Anregungen für Deine Preisstrategie

Bekanntlich „führen viele Wege nach Rom“.Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Anregungen für Deine Preisstrategie folgende Schwerpunkte:

  1. Fachbegriffe rund um das Thema — Preispolitik im Marketing-Mix
  2. Vielfalt der Geschäftsmodelle und ihre Auswirkung auf Deine Preisstrategie
  3. Was ist die Preispolitik?
  4. Was bedeutet Preisstrategie?
  5. Dies verbirgt sich hinter der Preisdifferenzierung
  6. Die Preisuntergrenze und ihre Bedeutung
  7. Was ist die Preisobergrenze?
  8. Was versteht man unter Pricing?
  9. Preise beeinflussen Angebot und Nachfrage
  10. Fazit für Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie

Bezogen auf Deine Preispolitik im Marketing-Mix bedeutet dies, dass Du viele Überlegungen für Deine Preisstrategie anstellen musst. Vor allem denke daran, dass Du eine Entscheidung triffst. Diese Entscheidung muss für Dich nachvollziehbar sein. Infolgedessen besitzt Du jederzeit die Möglichkeit der Feinjustierung für Deine Preise.

Jetzt schaffen wir zuerst Klarheit!

Du findest in diesem Artikel Anregungen für Deine Preisstrategie, wenn Du ein:

  • Start-up oder
  • ein Online-Shop oder
  • ein produzierendes Unternehmen oder
  • Dienstleistungsunternehmen

führst.

Der größte Vorteil für Dich liegt darin, dass Du aufgrund der unterschiedlichen Instrumente Deine Preisstrategie optimieren kannst. Dies kannst Du zum Beispiel durch das Aufstellen von zu überprüfenden Hypothesen bezüglich Deines Preismodells selbst in die Hand nehmen.

An dieser Stelle musst Du stark sein, denn jetzt sind starke Nerven gefragt.
Dies muss sein und da kommen wir beide nicht herum.
Nun folgen zahlreiche Fachbegriffe.

Fachbegriffe rund um das Thema — Preispolitik im Marketing-Mix

Zuerst fangen wir mit dem Fachbegriff Marketing-Mix an. Allein der Fachbegriff Marketing-Mix bedarf eine ausführliche Erklärung. Jedoch würde sie den Rahmen von diesem Artikel sprengen. Daher empfehle ich Dir den Artikel Online-Marketing für den Mittelstand. Darin findest Du folgende Grafik zum Marketing-Mix, die Dir auf einfache Art den Marketing-Mix vorstellt:

Die 4Ps im "klassischen Marketing": Der Marketing-Mix - Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie

Quelle: webpixelkonsum (Die 4Ps im „klassischen Marketing“: Der Marketing-Mix)

Vielfalt der Geschäftsmodelle und ihre Auswirkung auf Deine Preisstrategie

Weiterhin steht im Zusammenhang mit Deiner Preisstrategie das Geschäftsmodell. Dieses beinhaltet ein in sich schlüssiges Konzept und eine Strategie, wie das Unternehmen Gewinne erwirtschaftet. Immerhin soll das eigene Unternehmen im intensiven Wettbewerb überleben.

Einerseits existieren skalierfähige Geschäftsmodelle wie häufig in der App.-Industrie. Andererseits verfolgen viele Unternehmen ein nicht-skalierfähiges Geschäftsmodell, da sie produzierenden Gewerbe (zum Beispiel Handwerk) oder Dienstleistung-Unternehmen sind. Aufgrund dessen unterscheiden sich die Ausgangssituationen für die Preispolitik im Marketing-Mix. Dennoch existieren in der Preispolitik im Marketing-Mix Grundlagen, die alle Unternehmen definieren müssen. Lediglich im Detail unterscheiden sich die Preisstrategien.

Abgesehen von dieser Unterteilung findet sich in der Erklärung zum Geschäftsmodell der Passus – wie das Unternehmen Gewinne erwirtschaftet. Was bedeutet dieser Passus? Im Grunde genommen unterteilen sich Unternehmen in zwei große konträre Gruppen:

  • Profit-Unternehmen (gewinnorientierte Unternehmen) versus
  • Non-Profit-Unternehmen.

Logisch ist demzufolge, dass die Preise variieren. Non-Profit-Unternehmen können wegen der fehlenden Gewinnabsicht (per Gesetz) niedrigere Preise am Markt gegenüber den Profit-Unternehmen anbieten. Demzufolge sind die Preise von Profit-Unternehmen gegenüber den Non-Profit-Unternehmen (theoretisch) höher. Infolgedessen steigt der „Rechtfertigungs-Druck“ wegen des höheren Preises auf Profit-Unternehmen gegenüber den Kunden, wenn ein Non-Profit-Unternehmen das selbe Produkt bzw. die selbe Dienstleistung anbietet. Damit stellen wir fest, dass die Konkurrenz die erfolgversprechende Preisstrategie beeinflusst. Demnach muss die gewinnorientierte und strategische Unternehmensführung auf Unternehmenskennzahlen basieren, um die eigene Preispolitik im Marketing-Mix zum Erfolg zu bringen. Dazu findest Du im weiteren Artikel weitere Informationen.

Was in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist, ist der folgende Fakt: Der Gesetzgeber zwingt Profit-Unternehmen durch Gesetze zur Erzielung von Gewinnen. Ansonsten droht Liebhaberei und damit ein Verstoß gegen gültige Gesetze.

Was ist die Preispolitik?

Grundsätzlich unterteilt sich die Preispolitik in [1]:

  • Staatliche Preispolitik,
  • Genossenschaftliche Preispolitik und
  • Erwerbswirtschaftliche Preispolitik.

Wir als Unternehmer verfolgen die erwerbswirtschaftliche Preispolitik. Als Teil der Marketingpolitik basiert sie auf die Ergebnisse der Marktforschung und der Kostenrechnung bzw. Kalkulation (Preisuntergrenze) [1].

Jedenfalls verfolgt die Preispolitik im Marketing-Mix das folgende Ziel: Mithilfe des passenden Preises zum Kaufen anregen. Dementsprechend beinhaltet sie alle Entscheidungen zur (psychologischen) Festlegung und Durchführung von (Markt-)Preisen. Folglich bedeutet sie im Detail die Analyse, Festlegung und Kontrolle von Preisen inklusive der Konditionen (zum Beispiel Vorkasse, Rabatt, Skonto) für Produkte oder Dienstleistungen.

Unter dem Strich verfolgt die Preispolitik das Ziel [2], mithilfe attraktiver (Markt-)Preisen und Konditionen die Marketingziele und Unternehmensziele zu realisieren.

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Für Dich noch ein Tipp: Oft heißt die Preispolitik auch Preismanagement. Verwirrt etwas, aber diese Ergänzung ist hilfreich zu wissen.

Welche Grundlagen der Preispolitik im Marketing existieren?

Im Marketing integriert die Preispolitik alle marktbezogenen Maßnahmen und Entscheidungen, die durch die eigene Preisfestsetzung konkrete Unternehmensziele erreichen soll. Dies bedeutet, dass die Preise im Marketing und Vertrieb zweckentsprechend sind. Entsprechend orientieren sich die eigenen Preise wenig Erlach objektiven Gesichtspunkten, sondern leiten sich nach subjektiven Anforderungen ab.

Wenn der Preis als Gegenwert einer Leistung (Entgelt) für die Zielgruppe gilt, dann kannst Du unter der Preispolitik folgende Zusammenfassung verstehen: „Ein Unternehmen probiert mit seinen Entscheidungen seinen Einfluss auf die Preisgestaltung und die Durchsetzung seiner Preise stetig höchstmöglich zu halten bzw. signifikant zu steigern.“. Demzufolge minimiert erfolgreiches Marketing Anstrengungen, die den Preis negativ beeinflussen wie Preisnachlässe jeglicher Art.

Was bedeutet Preisfixierung?

Einem Preis stehen mindestens 2 Parteien gegenüber (Unternehmen als Anbieter vs. Kunde als Nachfrager). Diese verfolgen gegensätzliche Ziele und Gegenleistungen. Diese Gegenleistung des Kunden erfolgt in Form des Bezahlen für seine nachgefragte Leistung bei dem ausgewählten Anbieter der Leistung.

Welche Merkmale zeichnet die Konditionenpolitik aus?

Unter Konditionenpolitik subsumiert sind beispielsweise Rabatte, Skonto, Boni, Gewährleistungen sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen.

Welche preispolitische Entscheidungen muss das Marketing in seiner Preispolitik treffen?

Zuerst halten wir fest, dass sich die Marketingstrategie inklusive der Preispolitik aus der Unternehmensstrategie ableitet. Demzufolge existiert zwischen der Preispolitik und Unternehmensstrategie ein enger Zusammenhang und eine Wechselbeziehung. Daher sind folgende preispolitische Entscheidungen in der Marketingstrategie zu treffen:

  • Festlegung der optimalen Preise für die eigenen, angebotenen Leistungen.
  • Durchsetzung des Preises bei der Kundschaft und Zielgruppe. Hier unterscheide ich. Einerseits zähle ich zu der Kundschaft die Menschen aus der Zielgruppe, die tatsächlich einen Preis bezahlen und demzufolge eine Entscheidung getroffen haben. Andererseits bedeutet für mich die Zielgruppe im Zusammenhang mit der Preispolitik all die Menschen, die meine Preise tatsächlich bezahlt haben und eventuell bereit sind zu bezahlen. Demzufolge entstehen bei der Zielgruppe für meine Preise vor dem Kauf ein Preis-Image.
  • Bestimmen der Preisentwicklung und Preisstrategie im zeitlichen Verlauf aufgrund einer definierten Preisstrategie.
  • Definieren konkreter Maßnahmen für die Preisdifferenzierungen.
  • Gestaltung einer Preispolitik über das Produkt hinaus.

Unter dem Strich lässt sich Festhalten, dass zahlreiche, komplexe Entscheidungen für die eigene erfolgreiche Preispolitik zu treffen sind.

Welche Bestandteile der Preispolitik existieren?

Neben der bereits vorgestellten Unterteilung existieren noch folgende Bestandteile im Preismanagement:

Kostenorientierte Preispolitik

Wenn Du diese Strategie für Deine Preise verfolgst, dann nutzt Du die Gesamtkosten (Produkt/Dienstleistung) für die Berechnung des Selbstkostenpreis. Dabei bilden die gewonnenen Daten (Rechnungswesen/Buchhaltung) die Preisuntergrenze. Sie bilden den (Markt-)Preis. Dieser resultiert aus den Material- und Sachkosten der Produktion, den Personalkosten sowie einen Gemeinkostenaufschlag und Verrechnungswert für Marketingkosten inklusive Vertrieb.

Kennzeichnend für die kostenorientierte Preispolitik ist die Preisuntergrenze. Diese solltest Du in Deiner Preisstrategie und Marketingstrategie niemals unterbieten wie Dir das folgende Hauptziel der kostenorientierten Preispolitik verdeutlicht.

Das Hauptziel der kostenorientierten Preispolitik mit ihrer Preisuntergrenze ist die Deckung der Betriebskosten. Infolgedessen existiert Dein Unternehmen weiterhin am Markt, wenn auch in „schwierigem Fahrtwasser“.

Bestimmt bist Du gleich überrascht! Die kostenorientierte Preispolitik findest zum Beispiel bei der Preiserhöhung für Briefmarken, wofür die Post von dem Aufsichtsamt die Genehmigung aufgrund Kostensteigerung benötigt.

Kundenorientierte Preispolitik

Während die kostenorientierte Preispolitik bei der Preisfestsetzung das Unternehmen in den Fokus rückt, fokussiert die kundenorientierte Preispolitik ganz klar den Kunden.

Dies heißt im Klartext: Die Preisfindung ist ein „Seilakt“. Warum?

Auf der einen Seite steht der potenzielle Kunde, der dem Angebot einen bestimmten Wert liefert, wofür er bereit ist zu zahlen. Demgegenüber steht das Unternehmen mit seiner Preisvorstellung für das Angebot. Schließlich probiert die kundenorientierte Preispolitik mittels Fragen den Preis zu finden, welchen der potenzielle Kunde bereits ist zu zahlen. Fragen können sein:

  • Wo ist die Schmerzgrenze für den Kunden, d.h. bis zu welchem Preis ist der potenzielle Kunde bereit, das Angebot zu kaufen?
  • Welchen Preis ist der potenzielle Kunde von sich aus bereit zu zahlen?
  • Existiert eine Bereitschaft bei dem potenziellen Kunde zum Kaufen des Angebots für den gewünschten Preis des Unternehmens?

Damit Du Antworten von Deiner Zielgruppe auf diese Fragen gewinnst, steht Dir die Marktforschung zur Verfügung. Auf jeden Fall bietet sich dafür das Internet mit seinen Möglichkeiten für effiziente und effektive Umfragen an. Wenn Du dabei clever vorgehst, dann gewinnst Du für Dein Marketing und Deine PR wertvolle Informationen von Deinen potenziellen Kunden. Diese kannst Du in Deine Unternehmensstrategie integrieren und so den Umsatz signifikant steigern.

Nachfrageorientierte Preispolitik

Diese Preisstrategie fokussiert sich noch stärker an die Kunden. Bei den ersten beiden vorgestellten Strategien der Preispolitik finden die Kosten der Unternehmen Einzug in den Preis. Bei der nachfrageorientierten Preispolitik spielt diese beinah keine Rolle. (Exkurs: Beinah deswegen, da ein Unternehmen kostendeckend wirtschaften muss, sonst droht die Insolvenz.) Stattdessen übernimmt ein Unternehmen den bereits existierenden Marktpreis für seine Preisstrategie. Dabei spielt ein ganz wichtiger Fakt eine herausragende Rolle: Der Produktlebenszyklus.

Im Laufe des Lebenszyklus von einem Produkt bzw. Angebot existieren aufgrund Angebot und Nachfrage sowie individueller Präferenzen unterschiedliche Bereitschaften für Preise. Diese probiert die nachfrageorientierte Preispolitik mittels Preiserhöhung zu eruieren. Beispiel: Existiert für ein Angebot ein Marktpreis von 100 Geldeinheiten (GE), dann kaufen 1.000 Kunden dieses (Gesamtumsatz: 100.000 GE). Erhöht sich der Preis auf 150 GE, dann kaufen 500 Kunden das Angebot (Gesamtumsatz: 75.000 GE). Ergebnis: Preiserhöhung führt zu weniger Gesamtumsatz aufgrund zu hohem marktüblichen Preis.

Wettbewerbsorientierte Preispolitik

Sie fokussiert die Preisstrategie an den Preisen der Konkurrenz.

Zuerst bedeutet dies, dass Deine Preispolitik stark abhängt von der Preisstrategie Deiner Konkurrenz. Erhöht die Konkurrenz seine Preise, kannst Du auch Deine Preise erhöhen und dadurch den Umsatz je verkaufte Einheit und den Gesamtumsatz steigern. Natürlich kannst Du Deinen Preis auf dem Niveau vor der Preiserhöhung lassen. Infolgedessen steigerst Du lediglich den Gesamtumsatz aufgrund größerer Stückzahl an verkauften Einheiten. Der Umsatz je verkaufte Einheit bleibt wegen des selben Preises identisch.

Gleichzeitig kannst Du Deine Preise über die Deiner Konkurrenz festlegen. Theoretisch optimierst Du dadurch den Umsatz je verkaufte Einheit und den Gesamtumsatz. Praktisch kann dies „ein Eigentor“ wegen der Preistransparenz werden. Legst Du Deinen Preis unter den Deiner Konkurrenz, dann steigt höchstwahrscheinlich wegen der Preistransparenz Dein Gesamtumsatz. Wenn Du dabei auf Deine Preisuntergrenze achtest, dann bleibt Dein Unternehmen solvent.

Was bedeutet Preisstrategie?

Zuerst bedeutet sie eine hohe Komplexität. Warum? Wie bei allen strategischen Entscheidungen musst Du aufgrund bekannter und unbekannter Fakten eine mittel- bis langfristige Entscheidung für Deine Preise treffen, die die Existenz Deines Unternehmens betrifft.

Damit wir weiterhin den kalten Blick behalten, unterteilen wir die potenziellen Preisstrategien in:

Festpreisstrategie

Für das bessere Verständnis unterteilen wir im ersten Schritt die Festpreisstrategie wie folgt:

Die folgende Infografik dient Dir für das bessere Verständnis als Orientierung bezogen auf die folgenden Bestandteile der Festpreisstrategie:

Infografik zeigt Preispolitik im Marketing-Mix und die Möglichkeiten der Positionierung über den Preis von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Preispolitik im Marketing-Mix: Preisstrategie und die Möglichkeiten der Positionierung über den Preis)

Niedrigpreisstrategie als Bestandteil der Festpreisstrategie

Der Name signalisiert eindeutig die Strategie dieser Preispolitik; der Preis ist niedrig. Deshalb nennt sie sich oft Promotionspreisstrategie. Dies ist möglich, wenn Dein Unternehmen alle Prozesse optimiert hat und damit die Kosten minimiert. Vorteilhaft ist diese Niedrigpreisstrategie, wenn Du neue Kunden gewinnen willst oder gar Deine Konkurrenz vom Markt verdrängen. Beachte, wen Du mit Deiner Niedrigpreisstrategie als Kunden gewinnst!

Beispiel: Discounter jeglicher Branchen.

Für eine Niedrigpreisstrategie sprechen folgende Gründe

Wenn Du für Deine Marketingstrategie die Niedrigpreisstrategie einsetzt, dann sprechen folgende Gründe dafür:

  • Aufgrund der hohen Absatzmenge wandeln sich die niedrigen Stückdeckungsbeiträge zu hohen Gesamtdeckungsbeiträgen und mithilfe des „Erfahrungskurven-Effekts“ minimieren sich die Kosten, so dass Dein Gewinn maximiert wird.
  • Dein Unternehmen gewinnt aufgrund des niedrigen Preises zügig eine beachtliche Marktposition und einen signifikanten Marktanteil.
  • Dank des niedrigen Preisen gewinnt Dein Unternehmen neue Kunde von der Konkurrenz und gleichzeitig zwingst Du Deiner Konkurrenz höhere Marketingkosten zur Rückgewinnung ihrer Kunden auf.
Gegen eine Niedrigpreisstrategie sprechen folgende Gründe

Der Einsatz einer Niedrigpreisstrategie muss wegen ihrer folgenden Nachteile überlegt sein:

  • Preissteigerungen lassen sich schwierig im Markt durchsetzen genauso wie Preissenkungen wegen der Preisuntergrenze.
  • Potenzielle Neu-Kunden könnten mit dem niedrigen Preis eine schlechte Qualität assoziieren, so dass sie bei der Konkurrenz kaufen.
  • Der niedrige Preis eröffnet einen Preiskampf mit mehreren Konkurrenten, der Deinen Gewinn nachweisbar minimiert. Oft überlebt nur der Kostenführer den (ruinösen) Preiskampf.
  • Aufgrund des niedrigen Preises entsteht ein Nachfrage-Peak, der die eigene Kapazitätsgrenze übersteigt und damit zu Lieferengpässen und Umsatzverlusten führt.
Hochpreisstrategie als Bestandteil der Festpreisstrategie

Entgegen der Niedrigpreisstrategie verfolgt die Hochpreisstrategie einen ganz anderen Ansatz. Zuerst zur Erklärung der Hochpreisstrategie, die oft Prämienpreisstrategie heißt. Mit ihr soll ein Preis oberhalb des durchschnittlichen Marktpreises im Markt etabliert werden. Begründen kannst Du die Hochpreisstrategie damit, dass Du die Qualitätsführerschaft anstrebst oder eine (Luxus-)Marken-Strategie aufbauen willst.

Beispiel: Luxus-Marken

Für eine Hochpreisstrategie sprechen folgende Gründe

Wenn Du für Deine Marketingstrategie die Hochpreisstrategie einsetzt, dann sprechen folgende Gründe dafür:

  • Dank hoher Einführungspreise ist Dein Gewinn am Anfang hoch. Infolgedessen amortisieren sich die Einführungskosten und Produktkosten schneller.
  • Höhere Einnahmen ermöglichen Deinem Unternehmen weiterhin hervorragende Qualität zu liefern. Dadurch entwickelnd sich ein positives Markenimage bei den Kunden und eine höhere Kaufbereitschaft.
  • Ein anfänglich hoher Einführungspreise bietet für Deine Preisstrategie die Möglichkeit, Deine Preise den Kundenwünschen anzupassen. Vor allem Dein Markenimage gewinnt dadurch, denn Deine Kunden freuen sich über den niedrigeren Preis von Deinen Qualitätsprodukten.
Gegen eine Hochpreisstrategie sprechen folgende Gründe

Der Einsatz einer Hochpreisstrategie muss wegen ihrer folgenden Nachteile überlegt sein:

  • Hohe Preise in Verbindung mit hohen Gewinnmargen wirken wie ein Magnet auf neue Konkurrenten, die sich schnellen Umsatz erhoffen. Deswegen „kämpfen“ mehr Anbieter um den Markt. Infolgedessen entsteht ein Nachfragemarkt mit sinkenden Preisen, die den Gewinn schmälern.
  • Für dauerhaft hohe (Markt-)Preise benötigst Du stetig innovative Produkte/Dienstleistungen und ein positives Markenimage. Beide erfordern wiederum hohe Investitionen.
  • Oft erschweren hohe Preise die schnelle Marktdurchdringung.
Preisdifferenzierung als Bestandteil der Festpreisstrategie

In der Festpreisstrategie besonders ist die Preisdifferenzierung. Sie kennzeichnet ein ganz besonderes Merkmal: Die angebotenen (Markt-)Preise variieren für ein und dieselbe Leistung. Dadurch steigen die Chancen, die Verkaufszahlen signifikant zu erhöhen. Dabei unterscheidet die Preisdifferenzierung in die:

  • personelle Preisdifferenzierung, die sich auf unterschiedliche Personengruppen wie Studenten, Kinder usw. fokussiert.
  • zeitliche Preisdifferenzierung, die bei saisonalen Produkten zum Einsatz kommt.
  • räumliche Preisdifferenzierung, die das selbe Produkt zu verschiedenen Preisen auf unterschiedlichen Märkten anbietet.

Unter dem Strich verfolgt die Preisdifferenzierung das Ziel, aufgrund der variablen Preise ein größeren Absatzvolumen und einen signifikante Umsatzsteigerung zu erzielen.

Preisabfolgestrategie

Mit der Preisabfolgestrategie besitzt Du eine sehr interessante Methode für Deine Preisstrategie. Dies liegt daran, dass Du mit ihr zwei Wege für Deine Preisgestaltung und Preisanpassung im zeitlichen Verlauf verfolgen kannst:

  1. Zu Beginn ein hoher Einführungspreis — Skimmingpreisstrategie (Abschöpfungsstrategie), d.h. Der Preis senkt sich kontinuierlich im Laufe der Zeit. Du kannst die Skimmingpreisstrategie einsetzen, wenn Du bei jeder Käufergruppe den maximalen Preis abschöpfen willst. Daher der Name: Abschöpfungsstrategie.
  2. Zum Start ein niedriger Einführungspreis — Penetrationsstrategie, d.h. Dank des niedrigen Einführungspreises kommen die potenziellen Kunden rasch mit dem Produkt in Kontakt und wegen des niedrigen Risikos existiert eine Kaufbereitschaft. Einerseits gewinnt Dein Unternehmen einen großen Kundenstamm. Andererseits etabliert sich Dein Produkt wegen des niedrigen Preises am Markt. Vor allem bietet sich die Penetrationsstrategie für die Unternehmen an, die zügig große Absatzmengen verkaufen und eine starke Position im Markt aufbauen wollen. Häufig soll damit die Konkurrenz verdrängt werden oder hohe Markteintrittsbarrieren als Schutz vor neuen Konkurrenten etabliert werden. Das Besondere an der Penetrationsstrategie ist die stetige Erhöhung des Preises.

Preiswettbewerbsstrategie

Willst Du für Deine Preisstrategie die Preiswettbewerbsstrategie einsetzen, dann steht Dir folgende Marktpreisstrategie bzw. Wettbewerbspreisstrategie zur Verfügung:

  • Preisführer, d.h. dieser verlangt am Markt den höchsten Preis und ist damit „Kompass“ für alle Konkurrenten im selben Markt.
  • Preisfolger, d.h. passen ihren Preis stetig unterhalb von dem Preis des Preisführers an.
  • Preiskämpfer, d.h. besitzt den niedrigsten Preis im selben Markt.

Was verbirgt sich hinter der Preisdifferenzierung?

Die Preisdifferenzierung bedeutet, dass ein Unternehmen unterschiedliche Preise für das selbe Produkt verlangt. Dadurch steigen die Chancen, die Verkaufszahlen signifikant zu erhöhen.

Die Preisuntergrenze und ihre Bedeutung

Ganz klar muss ich Dir mitteilen, dass Deine Preispolitik im Marketing-Mix in erster Linie das Ziel verfolgt, Kaufanreize zu generieren dank attraktiver Preise. Dabei spielt für Deine Preisstrategie und Dein Unternehmen die folgende Entscheidungskomponente eine lebenswichtige Rolle: Die Preisuntergrenze. Sie kennzeichnet den Preis, welchen Dein Unternehmen niemals unterschreiten sollte; außer Dein Unternehmen soll insolvent werden. Keine lohnende Unternehmensstrategie meiner Meinung nach. An dieser Stelle könntest Du argumentieren, dass für die Preisuntergrenze zwei Methoden zur Verfügung stehen. Stimmt! Du kannst in Deiner Preispolitik folgende beiden Methoden für die Preisuntergrenze einsetzen:

  1. langfristige Perspektive, zum Beispiel für Preiskataloge in einem konkreten Jahr. Die langfristige Preisuntergrenze nennt die Geldeinheit (GE), die Du für Dein Unternehmen zur Kostendeckung benötigst. Bedenke dabei, dass die langfristige Preisuntergrenze zum Erhalt der Arbeitsplätze und für künftige Investitionen notwendig ist.
  2. kurzfristig, zum Beispiel bei einer Angebotsbesprechung für ein konkretes Projekt, um den Kunden als Referenz zu bekommen. Dabei bedeutet die kurzfristige Preisuntergrenze den Wert, der Deine variablen Stückkosten deckt. Vielleicht kannst Du selbst für dieses Kundenprojekt günstig einkaufen.

Was ist die Preisobergrenze?

Die Preisobergrenze wird bestimmt durch die Nachfrage Deiner Kunden. Wenn Du die Preisobergrenze Deiner Kunden für Deine Produkte bzw. Dienstleistungen kennst, dann kannst Du Deinen Preis in der Höhe definieren, wo der wahrgenommene Preis Deiner Kunden mit der Wertschätzung des entsprechenden Produktes entspricht.

Was versteht man unter Pricing?

Für Pricing finden sich viele Namen: Dynamic Pricing, Surge Pricing oder dynamisches Preismanagement. Ihre Bedeutung ist gleich. Bei einer Preisstrategie – Pricing – passt ein Unternehmen seine Preise stetig an auf Basis des aktuellen Marktbedarfs. Dabei kommen Algorithmen zum Einsatz, die die Preise berechnen.

Für Dich besitze ich einen ganz besondere Empfehlung, wenn Du ein Start-up führst oder aufbaust. Der folgende Artikel setzt sich gezielt mit dem Thema – Pricing im Startup [3] – auseinander. Dir empfehle ich diesen Artikel aus zwei Gründen. Einerseits beschäftigt sich der Artikel mit dem Finden des „richtigen Verkaufspreises“. Andererseits findest Du Argumente, warum Du Dich mit dem Thema „Pricing im Startup“ intensiv auseinandersetzen sollst. Aus eigenen Erfahrungen weiß ich um diese Herausforderung, wenn man ein Start-up aufbaut. Zu viele Aufgaben und Fragen sind in zu wenig Zeit zu klären.

Preise beeinflussen Angebot und Nachfrage

Der funktionierende Markt basiert auf Angebot und Nachfrage. Dafür spielt der Preis eine entscheidende Rolle. Denn der Preis beeinflusst das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Für einen funktionierenden Markt ist der Käufer mit seiner Präferenz entscheidend. Seine Kaufentscheidung beeinflussen viele Faktoren wie sein verfügbares Einkommen für Konsum oder alternative Preisangebote für das selbe oder ähnliche Produkt.

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

Denke bei Deiner Preisstrategie daran, dass Dein Kunde alles in Deinem Unternehmen bezahlt!

Fazit für Preispolitik im Marketing-Mix: Anregungen für Deine Preisstrategie

Preise unterliegen in allen Branchen und ihren Märkten Preisveränderungen. Wenn Du die Preisstrategie für Dein Unternehmen verantwortest, dann solltest Du die beiden Ausprägungen kennen. Beide Ausprägungen hängen davon ab, wie intensiv die Reaktion auf eine Preiserhöhung bzw. Preissenkung erfolgt. Diese beiden Ausprägungen existieren:

  1. elastischen Nachfrage, d.h. bei einer Preiserhöhung bzw. Preissenkung ändert sich die Nachfrage auffallend.
  2. unelastischen Nachfrage, d.h. bei einer Preiserhöhung bzw. Preissenkung verändert sich die Nachfrage kaum.

Den optimalen (Markt-)Preis zu finden ist eine der herausfordernden Aufgaben im Marketing. Diese Marketingaufgabe erschwert zum Beispiel die Preistransparenz. Sie ermöglicht dank moderner Technologie (zum Beispiel Preissuchmaschinen) ein Preisvergleich in Millisekunden, so dass Unternehmen diese Preistransparenz in ihrer Preispolitik akzeptieren müssen. Infolgedessen ändert sich das Preisbewußtsein der Kunden und ihr Kaufverhalten. Demzufolge stehen Unternehmen vor einer großen Herausforderung. Sie müssen dass Kaufverhalten ihrer Kunden genau verstehen und gleichzeitig den individuellen Wert der Kunde für das Angebot (mit seinem Preis) kennen. Dadurch besteht für Deine Preispolitik die Chance, Preissteigerungen für definierte Angebote und Kundensegmenten zu realisieren.

Infografik zeigt Preispolitik im Marketing-Mix und die Einflussfaktoren auf die Preisstrategie von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (Preispolitik im Marketing-Mix: Einflussfaktoren auf die Preisstrategie)

Ein wichtiger Punkt tangiert Deine Preispolitik und Preisstrategie: Deine Marke (und indirekt Deine Corporate Identity). Daher achte darauf, dass der Preis aufgrund seiner Zahl ein „harter Fakt“ darstellt. Gleichzeitig beeinflussen „weiche Faktoren“ den Preis, die zum Teil außerhalb Deines Unternehmens wirken und kaum zu beeinflussen sein (siehe den folgenden Artikel zu ähnlichem Thema: Owned, Earned und Paid Media). Für das bessere Verständnis nenne ich Blogger (Blogger Relations) und Influencer (Influencer Marketing), die über ihre Kommunikationskanäle Deine Produkte mit Preisen publizieren.

Welche Erfahrungen sammeltest Du bis dato mit dem Thema – Preispolitik im Marketing-Mix? Schreibe mir Deine Meinung für einen Austausch unten in den Kommentaren!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 28. Dezember 2022:

[1] Gabler Wirtschaftslexikon: Preispolitik
[2] SMART-Ziele im Marketing sind eigenartig und doch wichtig
[3] Pricing für Startups: Wie findet man den richtigen Verkaufspreis?

Erfolgstipps für das Corporate Blogging

Erfolgstipps für das Corporate Blogging 2000 1333 Ralph Scholze

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Erfolgstipps für das Corporate Blogging

Dich erwarten in diesem Artikel zu dem Thema Erfolgstipps für Unternehmensblogs folgende Schwerpunkte:

  1. Darf ich vorstellen: Erfolgstipps für das Corporate Blogging
  2. Fazit für die Erfolgstipps für erfolgreiches Bloggen als Unternehmen

Dir verrate ich ein Geheimnis in diesem Artikel.

Bevor wir uns diesem widmen, kommt gleich eine sehr gemeine Frage. Diese Frage bezieht sich für Unternehmen (Corporate), die eine eigene Website mit eigenem Blog in ihrer Unternehmensstrategie einsetzen. Schau selbst!

Corporate Website: Dein Versprechen an Deine Kunden und Leserschaft

Quelle: webpixelkonsum (Website & Blogs: Dein Versprechen an Deine Kunden und Leserschaft)

Einerseits kann darüber diskutiert werden, ob Unternehmen überhaupt ein Versprechen abgeben müssen und dies zeitgemäß ist. Andererseits vertritt ein Unternehmen (im idealen Fall) Werte, die in der Corporate Identity verankert sind. Dadurch tritt ein Unternehmen im Markt verbindlich auf. Für Interessierte und Kunden besteht dadurch die Möglichkeit, das publizierte Versprechen mit der Realität zu vergleichen.

Daher überlege immer, welches Versprechen Dein Unternehmen auf seiner Website bzw. den Blogs äußert. Daran messen Dich Deine Kunden (und Leser).

Jenes gilt genauso für Blogs von Unternehmen. Die meisten Unternehmensblogs sind Bestandteil einer Website. Infolgedessen wirkt das dortige Versprechen genauso für das Unternehmensblog. Dementsprechend merke Dir dieses Versprechen und achte stetig darauf, dass dieses Versprechen in Deinen Blogartikeln für Deine Zielgruppe wirkt.

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

Für Dich noch ein sehr wichtiger Tipp für das Bloggen als Unternehmen: Kenne die Erwartungshaltung Deiner Leserschaft und akzeptiere sie. Erfülle Sie! Ideal ist, wenn Du Deine Leserschaft positiv überraschst ?

Darf ich vorstellen: Erfolgstipps für das Corporate Blogging

Aufgrund meiner Erfahrungen mit dem Blogging weiß ich um seine Komplexität. Daher gebe ich Dir sehr gern einige meiner Tipps für Dein Bloggen mit. Wenn sie Dir helfen, dann freue ich mich darüber.

Jetzt lass uns mit den Erfolgstipps für Corporate Blogs starten, damit Du Deine Zielgruppe besser erreichst!

Sei ein Qualitäts-„Hero“

Helden meistern immer Herausforderungen. Genau deswegen sind sie Helden. Bezüglich der Qualität beim Bloggen für ein Unternehmen musst Du ein Held bzw. eine Heldin sein.

Warum?

Mit – Sei ein Qualitäts-„Hero“ – beziehe ich mich neben der Textqualität im Blog auf folgende Qualitätskriterien:

  • Planungsqualität,
  • SEO-Qualität,
  • Technische Qualität,
  • Design-Qualität und
  • Usability-Qualität, d.h. Benutzerfreundlichkeit.

All diese Qualitätskriterien dienen dazu, dass die Erwartungshaltung Deiner Leserschaft erfüllt wird. Deswegen nimm sie Ernst, selbst wenn sie in Summe herausfordernd ist.

Benutze für Deine Ideen einen Themenplan

Bestimmt kennst Du dies selbst. Du schreibst. Auf einmal sprudeln die Ideen nur so aus Dir heraus. Oder Du bist im Web aktiv und entdeckst spannende Themen. Genau für solche Situationen bietet sich der Themenplan an. Dort vermerkst Du Dir Deine Ideen für einzelne Artikel und Serienartikel. Dort stehen all Deine Artikelideen so lange, bist Du sie schreiben willst und in Deinen Redaktionsplan überträgst.

Gleichzeitig stehen in Deinem Themenplan Quellen und eventuelle Autoren. Weiterhin finden sich erste Terminideen in einem Themenplan.

Nutze für einen klaren Kopf und Blick einen Redaktionsplan

Die Überschrift vermittelt uns bereits den größten Vorteil von einem Redaktionsplan. Natürlich ist ein Redaktionsplan kein alleiniger Garant für erfolgreiche Unternehmensblogs. Vielmehr dient er Dir und Deinem Team als „zentrale Planstelle“ für Deine Blogartikel und Dein Content-Marketing. Aus eigener Erfahrung weiß ich um die zahlreichen Aufgaben und Herausforderungen von einem Redaktionsplan [1]. Einerseits kannst Du Dir mit einem „Bordmitteln“ wie Exel (Microsoft) oder Numbers (Apple) einen eigenen Redaktionsplan erstellen. Andererseits existieren Tools, die Dir dafür (kostenintensive) Lösungen anbieten.

Daher finde für Dich und Dein Team die passende Lösung, damit Du einen lebendigen Redaktionsplan für euer Bloggen besitzt. Solltest Du für Dein eigenes Unternehmen bloggen, dann gehört im Zusammenhang mit dem Redaktionsplan die Selbstdisziplin dazu. Denn schnell ist im Redaktionsplan ein Blogartikel mit seinem Termin verschoben.

Publiziere regelmäßig

Dieser Erfolgstipp erfordert von Dir viel Disziplin und Zeit. Dennoch gehört diese Aufgabe fest zum Corporate Blogging. Bedenke, dass das Bloggen im Rahmen Deiner Content-Marketing-Strategie konkrete KPIs erfüllen muss.

Parallel haben wir heute keinen kleinen Bach an Informationen, sondern Ozeane. Wir leben in einer Welt von einem extremen Informationsüberschuss. Gleichzeitig sind wir Nutzer gewohnt, dass wir jederzeit und von jedem Ort der Welt Informationen abrufen können bei Problemen. Daher müssen wir in unserem Corporate Blog regelmäßig publizieren, damit wir in der „Informationsflut“ nicht untergehen, sondern auffallen.

Ein ganz besonderer Erfolgstipp für das Corporate Blogging

Weiterhin geben wir als Unternehmen mit dem Start unseres Corporate Blog an unsere Kund- und Leserschaft etwas sehr wertvolles ab. Die Rede ist von dem Vertrauen. Daher denke beim Corporate Blogging an die Corporate Identity, denn dort steht das Versprechen unseres Unternehmens. Im selben Moment mit dem Start unseres Corporate Blog erzeugen wir bei unserer Leserschaft eine Erwartungshaltung. Wenn wir wöchentlich einen Blogartikel publizieren, dann erwartet Deine Leserschaft jede Woche einen Blogartikel von Dir. Entfällt dieser mehrmals, dann bröckelt bei Deiner Leserschaft das Vertrauen und Dein Corporate Blog verliert im Laufe der Zeit wertvolle Leser.

Unter dem Strich: Publiziere regelmäßig!

Regelmäßig kann wöchentlich, aller zum Beispiel 2, 3, 4 Wochen bedeuten. Lege Dich auf einen Rhythmus fest und halte ihn ein! Achte dabei auf aktuelle Trends in der Blogger-Szene.

Achte SEO! Ein herausfordernder Erfolgstipp für Corporate Blogs

Aufgrund meiner zahlreichen Seminare weiß ich, dass viele SEO ein sehr wichtiges Marketinginstrument für ihr Online-Marketing ist. Sie wünschen Texte, die in den Suchmaschinen bei einer Suchergebnisse am Besten auf dem 1. Platz stehen. Dieser Wunsch ist verständlich. Immerhin bringt dieser Platz den meisten Suchmaschinen-Traffic laut Studien.

In solchen Momenten bringe ich folgende Infografik Zum Thema SEO ins Spiel:

SEO: OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung von webpixelkonsum - 10 plus 1 Erfolgstipps für das Corporate Blogging

Quelle: webpixelkonsum (SEO: OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung)

Dabei fehlt in dieser Infografik das Wichtigste in Bezug zu SEO.

SEO ist wie ein ganz bekanntes Märchen, welches Du bestimmt kennst. Das Märchen lautet: „Der Hase und der Igel“ [2]. Übersetzt für uns Blogger heißt dies, dass SEO wie das Schreiben von Blogartikeln eine umfangreiche Aufgabe ist. Infolgedessen plane für diese SEO-Aufgaben ausreichend Zeit ein. Während des Schreibens kannst Du auf die OnPage-Optimierung achten. Nach dem Publizieren gehört die OffPage-Optimierung auf Deinen Aufgabenzettel, damit Deine Blogartikel Reichweite und Bekanntheit gewinnen. Unter dem Strich sollen Deine Blogartikel anziehend wie ein Magnet wirken.

Sei clever und biete Social Sharing an

Der Tag besitzt nur 24 Stunden. Daher sei clever und lass Deine Leserschaft „für Dich arbeiten“. Dafür muss Deine Leserschaft nicht auf die Straße oder von „Tür zu Tür“ gehen. Vielmehr meine ich bei diesem Punkt, dass Du in Deinem Corporate Blog das Social Sharing anbietest. Infolgedessen verbreiten sich Deine Blogartikel in den Weiten des Web. Das Schönste daran ist, dass dies teilweise in Deiner Freizeit erfolgt. Was für ein Geschenk!

Für Dich ein „kleiner Extra-Tipp“ an dieser Stelle: Achte bei dem Einsatz Social Sharing auf den rechtskonformen Einsatz in Deinem Corporate Blog. Wäre doch Schade, wenn Du dadurch eine Abmahnung ins Haus erhältst.

Teile Deinen Content aktiv

Solltest Du alleinig auf den vorherigen Tipp mit dem Social Sharing bauen und hoffen, dann reicht dies kaum aus für mehr Reichweite und Bekanntheit. Vielmehr wähle neben dem passiven Weg „Social Sharing“ zusätzlich den „aktiven Weg“ „Aktiv Blogartikel teilen“. Dafür stehen Dir viele Möglichkeiten offen. Beinah zu viele, so dass Du diese vielen Möglichkeiten clever einsetzen solltest. Dazu zählen beispielsweise:

  • Social Media,
  • Social-Media-Marketing,
  • E-Mail-Signatur,
  • Newsletter.

Statt SMART zu fahren, verwende SMART-Ziele

Wir wissen, dass Blogs ihren Platz in der Unternehmensstrategie besitzen. Infolgedessen unterliegen diese Zielen, die zu erfüllen sind. Diese Ziele sollen am Besten SMART-Ziele sein:

SMART-Ziele im Marketing und in der Strategie von webpixelkonsum - 10 plus 1 Erfolgstipps für das Corporate Blogging

Quelle: webpixelkonsum (SMART-Ziele im Marketing und in der Strategie von webpixelkonsum)

Nimm an Blogparaden teil

Dieser Erfolgstipp für das Corporate Blogging ist meiner Meinung nach der Zeitintensivste. Dies gilt gleichzeitig für die Vorbereitung, die Durchführung und Nachbereitung. Daher überlege Dir sehr genau, ob Du für Dein Unternehmen eine eigene Blogparade realisieren willst.

Mit der folgenden Infografik siehst Du all diese Tipps für erfolgreiche Blogs in Übersicht:

10 plus 1 Erfolgstipps für das Corporate Blogging in Deinem Unternehmen von webpixelkonsum

Quelle: webpixelkonsum (10 plus 1 Erfolgstipps für das Corporate Blogging in Unternehmen)

Gleich folgt das Fazit für diesen Artikel. Davor erzähle ich Dir mein oben erwähntes Geheimnis, natürlich passend zum Thema Corporate Blogging: Am Liebsten schreibe ich meine Blogartikel mit Musik und manchmal schaue ich zur selben Zeit sogar Filme an.

Fazit für die Erfolgstipps für erfolgreiches Bloggen als Unternehmen

All diese Erfolgstipps für das Corporate Blogging zeigen eindeutig, dass ein Unternehmensblog viele Kompetenzen und Aufgaben besitzt. All diese Herausforderungen sind stetig zu meistern. Dabei achte darauf, dass Dein Spaß am Bloggen bestehen bleibt. Ohne Spaß am Bloggen helfen Dir diese Erfolgstipps kaum weiter. Immerhin beinhalten einige dieser Tipps eine Unmenge an Unteraufgaben, die ich Dir verschwieg. Zum Beispiel die „technische Qualität“ beinhaltet sauberen Quelltext, Raketen-Performance, aktuelle Sicherheitszertifikate. Das bedeutet für Dich, dass Du Dir Deine Erfolgskriterien notierst und stetig überprüfst. Dadurch verschaffst Du Dir den großen Vorteil: Dein Blog trägt seinen Anteil zum Unternehmenserfolg bei.

Lass uns an dieser Stelle aus all den Erfolgstipps für das Corporate Blogging die Essenz anschauen!

Demzufolge kommt unter dem Strich folgender Gedanke zum Vorschein: Überrasche Deine Leserschaft! Dies heißt, dass Du stetig Deine Komfortzone beim Bloggen verlassen musst. Was für eine „coole Aufgabe“! Vor allem, wenn das eigene Corporate Blog lebendiger ist als Facebook [3].

Titelbild auf webpixelkonsum Hamburg

Erfolg fällt selten vom Himmel. Vielmehr ist Erfolg beim Bloggen für Unternehmen das clevere Meistern vieler Herausforderungen ?

Wie denkst Du über diese Erfolgstipps für das Corporate Blogging? Schreibe mir Deine Meinung für einen Austausch unten in den Kommentaren!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 2. Januar 2021:

[1] Redaktionsplan für das Blog: Darum nutze ich einen
[2] Der Hase und der Igel
[3] Facebook ist tot. Es lebe das Corporate Blog!

Corporate Identity: Ihre Bedeutung und Instrumente sowie Ihr Nutzen

Corporate Identity: Ihre Bedeutung und Instrumente sowie Ihr Nutzen 2000 1333 Ralph Scholze

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel zum Thema Corporate Identity

Dich erwarten in dem folgenden Artikel zu dem Strategie-Thema folgende Schwerpunkte:

  1. Die rasante Entwicklung, die Unternehmen herausfordert
  2. Was bedeutet Corporate Identity?
  3. Welche Instrumente besitzt die Corporate Identity?
  4. Wie lange dauert die Erstellung einer Corporate Identity?
  5. Welchen Nutzen generiert die Corporate Identity?
  6. Fazit für Corporate Identity: Ihre Bedeutung und Instrumente sowie Ihr Nutzen

Früher war alles besser!

Warum?

Die rasante Entwicklung, die Unternehmen herausfordert

Da existierten neben Rauchzeichen und Brieftauben kein Fernsehen oder Radio noch Telefon. Genauso gab es keine digitale Welt, kein Internet und Social Media. Die technologische Entwicklung war quasi – „hinter dem Mond“ – aus heutiger Sicht. Heute steht das Marketing mit seinem Marketing-Mix und die Markenkommunikation wegen der Vielfalt an analogen und digitalen Kontaktpunkten vor einer Vielzahl an Herausforderungen.

Einerseits eröffnen sich Chancen für das eigene Unternehmen wie die direkte Kommunikation mit den Kunden. Andererseits entstehen Herausforderungen aufgrund der technologischen Entwicklung. Eine dieser Herausforderungen betrifft das einheitliche Erscheinungsbild des Unternehmens oder der Marke an allen Kontaktpunkten (Customer Journey). Dies ist eine Anforderung, welche mithilfe der Corporate Identity zu lösen ist.

Neben diesem sehr herausfordernden Aspekt spielt ein weiterer Punkt eine entscheidende Rolle: Die globale Verfügbarkeit von Produkten mit ähnlicher Qualität. Aufgrund der globalen Wirtschaft steigt das Produktangebot. Wir wissen, dass Unternehmen Umsatz generieren müssen. Gleichzeitig existieren Marktplätze, wo Unternehmen mit ähnlichen Produkten um die Kaufbereitschaft der Kunden kämpft. Dabei ändert sich das Kaufverhalten der Kunden. Zunehmend interessieren die Kunden neben der Produktwelt (zum Beispiel: Umweltverträglichkeit, Nutzungsdauer, Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit) auch die Unternehmen mit ihren Werten.

Folgen dieser rasanten Entwicklung

Dies bedeutet für Unternehmer, sich mit ihren eigenen Unternehmenswerten zu beschäftigen und klar zu kommunizieren. Infolgedessen erhalten potenzielle Kunden ein klares Bild von einem Produkt und den Menschen hinter diesem Produkt (Unternehmen), so dass eine bessere Überprüfung der beiden Wertewelten – Kunde und Unternehmen – erfolgen kann. Wir kennen die monetäre Auswirkung als Markenwert [1].

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Ein Hinweis für Dich: Denke daran, dass sich das CD von der CI unterscheidet und nicht gleichgestellt sind.

Was bedeutet Corporate Identity?

Zuerst und wichtig ist zu wissen, dass Corporate Identity (kurz: CI) ein Prozess bzw. Konzept darstellt. Damit zeigt sich, dass sie einer stetigen Entwicklung und Dynamik unterliegt. Sie ist lebendig. Dem Management steht sie als ein strategisches und operatives Werkzeug zur Verfügung, um die Außenwahrnehmung des eigenes Unternehmens zu beeinflussen und zu optimieren. Dabei verfolgt das Unternehmen ein Ziel; die völlige Übereinstimmung von Corporate Image mit Corporate Personality.

Dies zeigt Dir die folgende Abbildung. Bei der ersten Version fehlt die Übereinstimmung komplett, so dass das Unternehmen kaum diesen Kunden gewinnt. Die zweite und dritte Version sind besser für das Unternehmen; ideal ist Version Nummer drei.

Corporate Identity mit verschiedenen Schnittmengen von Corporate Personality und Corporate Image

Quelle: webpixelkonsum (Corporate Identity mit verschiedenen Schnittmengen von Corporate Personality und Corporate Image)

Gleichzeitig hilft sie dabei, sich von anderen Unternehmen abzugrenzen. Dies ist vor allem sinnvoll von den Unternehmen aus der eigenen Branche. Damit meine ich nicht den alleinigen Unterschied in der Preispolitik oder Unternehmenskommunikation oder im Marketing-Mix, sondern auf das gesamte Erscheinungsbild und Verhalten eines Unternehmens. Dementsprechend beschreibt sie eine Strategie für das Unternehmen. Dabei verfolgt sie das Herausarbeiten einer Unternehmensidentität verbunden mit einer Unternehmenskultur. Unter dem Strich stellt dies das Selbstbild des Unternehmens dar.

Worauf bezieht sich die Corporate Identity?

Sie bezieht sich auf ein Unternehmen und seine Identität. Wie bei uns Menschen zeigt sich die Identität eines Unternehmens in seinen Werten und Zielen sowie Verhaltensweisen. Diese Identität eines Unternehmens erkennen wir in der Realität. Sie wirkt im Kleinen wie im Großen; am Telefon wie am Messestand; beim Markenfit wie bei der Einstellung neuer Teammitglieder. Damit wird deutlich, dass die Identität eines Unternehmens (CI) nach innen und außen wirkt sowie gelebt werden muss. Dementsprechend leiten sich Aufgaben ab wie die interne Schulung rund um die CI oder im Kampagnenmanagement für die Erfüllung der Erwartungshaltung aufgrund der Werbebotschaften. Wenn mir eine Werbebotschaft zum Beispiel auf Facebook Werte (Identität des Unternehmens) vermittelt und ich diese während oder nach dem Kauf gar nicht vorfinde, dann bin ich als Kunde verärgert. Warum? Die Corporate Identity wirkt in sich konträr. Anscheinend passten die folgenden Instrumente nicht bestens zusammen.

Welche Instrumente besitzt die Corporate Identity?

Vielleicht fragst Du Dich, wie sich die Corporate Identity zusammensetzt. Immerhin schrieb ich, dass sie nach innen und außen wirkt. Damit besitzt sie unterschiedliche Anspruchsgruppen – Mitarbeiter und Kunden. Jede Anspruchsgruppe verfolgt eigene Ansprüche an das Unternehmen. Die Mitarbeiter leben die „Identität ihres Unternehmens“ (Unternehmensidentität) von innen nach außen; das Selbstbild (Corporate Personality). Die Kunden betrachten und vergleichen von außen nach innen; das Fremdbild (Corporate Image).

Mit der folgenden Abbildung probiere ich Dir dieses Thema visuell näher bringen. Wenn Du Dir diese Abbildung anschaust und mit anderen Abbildungen zum Thema vergleichst, dann fällt Dir ein gravierender Unterschied auf. Auf meiner Abbildung fügte ich die Mitarbeiter als – Extra – hinzu. Warum? Meistens sind die Mitarbeiter im Unternehmen subsumiert. Dies bedeutet, dass sie lediglich die interne Sichtweise inne haben. Meiner Meinung nach stimmt dies zur Hälfte. Denn Mitarbeiter kennen die internen Prozesse und doch betrachten sie „ihr Unternehmen“ von außen. Da die Mitarbeiter gegenüber den Kunden wesentlich mehr von „ihrem Unternehmen“ sehen, müssen Unternehmen ihre Energie für das Verständnis ihrer CI-Strategie investieren und intensivieren.

Corporate Identity mit Sichtweisen (intern und extern) auf Unternehmen

Quelle: webpixelkonsum (Corporate Identity mit Sichtweisen auf Unternehmen)

Demzufolge zeigt sich die Aufgabe, die Identität seines Unternehmens mithilfe von bestimmten Instrumenten intern und extern zu kommunizieren.

Diese Instrumente sind:

  • CD: Corporate Design.
  • CC: Corporate Communication.
  • CB: Corporate Behaviour.

Erstes Instrument der Corporate Identity: Corporate Design

Das wichtigste Merkmal von Corporate Design (CD) stellt das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens dar, welches die CI bekräftigt [2]. Demzufolge soll das CD visuell die Identität eines Unternehmens und die Unternehmensstrategie in die Öffentlichkeit (innen und außen) vermitteln. Dabei hervorzuheben ist der folgende Punkt: „Das Corporate Design soll das Unternehmen […] als Einheit erscheinen lassen“ [2]. Unter dem Strich subsumiert das Corporate Design alle „… bewusst gestalteten Objekte wie Logo, Visitenkarte oder Website, die ein Unternehmen für die Unternehmenskommunikation zum Zweck der Erreichung der Unternehmensziele einsetzt.“ [3]. Oft startet das Design für das eigene Unternehmen mit der Erstellung eines Logos und einer Visitenkarten, aber häufig beinhaltet das CD beispielsweise Werbegeschenke (Give Aways), Firmenfahrzeuge und Arbeitskleidung sowie Messestände.

Anregungen für Deinen Styleguide

Wenn Du Anregungen für Dein CD und vor allem für das folgende Styleguide wünschst, dann findest Du in diesen 100 Brand Style Guides und jenen 25 herausragenden Styleguides zahlreiche Ansätze.

Zweites Instrument der Corporate Identity: Corporate Communication

Was nutzt einem Unternehmen eine eigene Unternehmensidentität mit einem gewünschtem Unternehmensdesign, wenn niemand davon erfährt? Nichts! Daher muss dies kommuniziert werden mithilfe der Corporate Communication. Wie beim Unternehmensdesign gilt bei der Corporate Communication die Anforderung, dass das Unternehmen intern und extern als „Einheit erscheint“. Demzufolge basiert die Corporate Communication auf einer Kommunikationsstrategie. Sie beinhaltet und kommuniziert ein klares Bild der Unternehmenswerte und -ziele bei allen Anspruchsgruppen wie Gesellschafter, Mitarbeiter, Journalisten, Kunden. Dabei gilt ein Augenmerk auf die Art der Kommunikation – verbal und non-verbal – zu legen.

Wenn in Deinem Unternehmen eine Unternehmensidentität eingeführt oder modernisiert werden soll, dann probiere das Team zu motivieren und mit auf diese Reise zu nehmen. Ideal wäre, wenn dies die Unternehmensleitung präsentiert. Infolgedessen steigt die Wertigkeit und die Bereitschaft zur Integration in den Alltag. Dafür bietet sich an, wenn die interne Unternehmenskommunikation Fragen eindeutig beantwortet wie:

  • Warum wird die Corporate Identity eingeführt oder modernisiert?
  • Welche allgemeine Veränderungen resultieren daraus?
  • Was bedeutet dies konkret für uns als Team?

Zusätzlich gilt für die externe Unternehmenskommunikation aus Kundensicht die ersten beiden Fragen zu beantworten und kommunizieren.

Drittes Instrument der Corporate Identity: Corporate Behaviour

Das Corporate Behaviour transportiert das „Verhalten des Unternehmens“ intern und extern in die Öffentlichkeit. Dabei besitzt das Corporate Behaviour drei Verhaltensbereiche [4]:

  1. Instrumentales Unternehmensverhalten (Führungsstil, Preispolitik).
  2. Personenverhalten (Miteinander und mit externen Personen).
  3. Medienverhalten (Art der Öffentlichkeitsarbeit, Umgang mit Pressevertretern).

Die folgende Abbildung zeigt Dir die CI-Instrumente im Zusammenhang mit dem Selbst- und Fremdbild:

Corporate Identity mit CI-Instrumenten wie Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication

Quelle: webpixelkonsum (Corporate Identity mit CI-Instrumenten wie Corporate Design, Corporate Behaviour, Corporate Communication)

Hilfreich für die Corporate Behaviour ist die Beantwortung der folgenden Fragen: Wie verhält sich das Unternehmen gegenüber:

  1. … seinen Kunden (Preispolitik, Qualität, Servicequalität)?
  2. … den Geschäftspartner und Gesellschafter?
  3. … der Öffentlichkeit als Teil der Gesellschaft? sowie
  4. Welches Verhalten kennzeichnet das Unternehmen (Führungsstil, Hierarchie)?

Wie lange dauert das Erstellen einer Identity?

Die Frage ist sehr wichtig und berechtigt. Denke daran, was Corporate Identity bedeutet. Wenn Du ein professionelles Logo gestalten lassen willst, dann gehört jener Auftrag klar zum Unternehmensdesign. Denn die Gestaltung von zum Beispiel einem Logo ist eine Designaufgabe. Viele verwechseln im Alltag die „wahre Bedeutung“ von CD. Dieses erfordert je nach Planungswunsch Tage oder zwei, drei Wochen. Anders bei der CI, die komplexer ist. Falls Du noch nie mit diesem Thema in Berührung kamst und jetzt anfängst, dann überrascht Dich bestimmt die folgende Antwort: Plane Wochen oder Monate ein.

Welchen Nutzen generiert die Corporate Identity?

Der Nutzen unterteilt sich in immateriell und materiell; in schwer und leicht messbar.

Der immaterielle Nutzen für die Corporate Identity stellt sich im Laufe der Zeit ein. Dazu zählen ein klares Unternehmensprofil in der Öffentlichkeit (Anspruchsgruppen), der Gewinn von Vertrauen und die Identifikation des Teams mit den Unternehmen (aufgrund seiner Werte). Den immaterielle Nutzen in Zahlen auszudrücken erfordert einen hohen Aufwand, da dieser naturgemäß „weiche Faktoren“ stärkt und erst zu späterer Zeit positiv auf den Umsatz/Gewinn wirkt.

Dementgegen der materielle Nutzen, welcher Zahlen für die Entscheidung liefert. Bezüglich der Unternehmensidentität heißt dies, dass Arbeitsstunden zur Kosteneinsparung führen. Wenn Dein Unternehmen aktives Content-Marketing [5] betreibt, dann erstellt ihr sehr viel Content. Sollte noch kein Design für Dein Unternehmen existieren, dann kann dies passieren, dass sich jeder eigene Vorlagen für seinen Content erstellt. Infolgedessen steigt der Arbeitsaufwand in Form von Arbeitszeit je erstellter Content und gleichzeitig entsteht in der Öffentlichkeit kein einheitliches Unternehmens-Image (Corporate Image). Letztendlich ist man produktiv, aber nicht produktiv. Diese Arbeitszeit lässt sich quantifizieren und damit als materieller Nutzen für die eigene Unternehmensidentität bestimmen.

Fazit für Corporate Identity: Ihre Bedeutung und Instrumente sowie Ihr Nutzen

Jedes Unternehmen besitzt bereits eine Unternehmensidentität. Manchen Unternehmern wissen nur nicht davon. Für diese Unternehmen wäre die Auseinandersetzung und Einführung ihrer eigenen Unternehmensidentität sinnvoll, denn sie stellt einen wichtigen strategischen Erfolgsfaktor dar. Dennoch oder gerade deswegen erfordert der Aufbau und die Pflege der Corporate-Identity-Strategie (CI-Strategie) von der Unternehmensleitung volle Unterstützung.

Wegen der zunehmenden Vernetzung der analogen und digitalen Welt sowie des veränderten Kundenverhaltens und der globalen Wirtschaft sollten sich Unternehmen mit ihrem Corporate Image – Selbstbild (Corporate Personality) und Fremdbild (Corporate Image [6]) – auseinandersetzen. Bedenke bei Deinem Corporate Image, dass zwei Einflussgrößen auf Dein Corporate Image wirken. Einerseits bestimmst Du selbst mit Deinen unternehmenseigenen Maßnahmen Dein Corporate Image. Andererseits wirkt Deine Konkurrenz mit ihrer Corporate Personality (Selbstbild) und ihren unternehmenseigenen Maßnahmen auf Dein Corporate Image. Daher achte auf Deine Konkurrenz und sei cleverer als sie. Dies ist notwendig, da sich das eigene Unternehmen durch seine eindeutige Selbstdarstellung deutlich von seinen Konkurrenten abgrenzen muss.

Dabei spielt dies keine Rolle, ob Dein Unternehmen ein Konzern oder ein KMU oder ein sogenanntes 1-Personen-Unternehmen (Freelancer) ist. Eine eigene Unternehmensidentität zu besitzen und sie zu kommunizieren hilft Entscheidungsträger bei der Angebotsvergabe. Gleichzeitig spart sie Kosten in Form von eingesparter Arbeitszeit (materieller Nutzen), bei Kampagnen minimiert sie den Streuverlust und stärkt das Unternehmensimage in der Öffentlichkeit (immaterieller Nutzen) wie zum Beispiel auf Instagram.

Grundlage für den Erfolg Deiner CI-Strategie

Unter dem Strich zusammengefasst erzielst Du Erfolg mit Deiner CI-Strategie, wenn Dein Corporate Image und Deine Corporate Personality übereinstimmen. Vor allem hilft Dir Deine CI-Strategie in „stürmischen Zeiten“ am Markt. Denn in solchen Situationen liefert Dir und Deinen Anspruchsgruppen Deine CI-Strategie Orientierung, da sich Dein Unternehmen mit klaren Werten und eindeutiger Kommunikation in der Öffentlichkeit präsentiert.

Wie denkst Du darüber? Welche Erfahrungen sammeltest Du zum Thema? Schreibe mir Deine Meinung oder Erfahrung unten in den Kommentaren für einen Austausch!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 29. Juni 2022:

[1] Liste der wertvollsten Marken
[2] Corporate Design: Ausführliche Definition
[3] Was ist das eigentlich? Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Behaviour und Corporate Communication
[4] Corporate Behavior: Ausführliche Definition
[5] Nutze die enorme Vielfalt an Content für Deine Content-Marketing-Strategie
[6] Corporate Image – Das Unternehmensimage

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Instagram-Redesign steht vor der Tür

Instagram-Redesign steht vor der Tür 2000 1333 Ralph Scholze

Instagram gehört für viele von uns fest zum Social-Media-Alltag. Vor allem bekannt ist Instagram wegen der vielen Influencer. Dies liegt in erster Linie an der einfachen Bedienung und dem minimalistischen Design. Jenes ändert sich, denn „vor der Tür steht“ ein Instagram-Redesign.

Ein neues Instagram-Redesign steht vor der Tür. Ehrlicherweise muss ich Dir gestehen, dass ich bisher das neue Redesign auf Instagram noch nicht in der „freien Wildbahn“ sah. Daher bin ich selbst auf den Moment gespannt, wenn ich das neue Instagram-Redesign ausprobieren kann.

Erste Screenshots und Erfahrungsberichte zeigen, dass die Änderungen des Layouts auf den sofort zu sehen sind. Dies bedeutet, dass die bekannten Funktionen neu positioniert sind. Weiterhin ändern sich die Symbole. Sogar die Navigationsmöglichkeiten zwischen den Tabs ändert sich. Jenes trifft auch für die Instagram-Business-Accounts zu. Gleich an dieser Stelle für Dich der Hinweis: Für Unternehmen ergeben sich interessante Möglichkeiten für mehr Call to Actions für Dein Marketing und durch die neue Shopping-Funktionen.

Mit dem neuen Redesign von Instagram stehen uns Neuerungen ins Haus. Gerade für Unternehmen sind diese wichtig zu kennen, da sie sich auf die Social-Media-Strategie auswirken.

[tweetshare tweet=“Instagram-Redesign ist vor allem für Unternehmen mit einem Instagram-Business-Account sehr interessant“]

Instagram berichtet von seinem Redesign selbst im eigenen Blog und zeigt uns erste Screenshots [1]. In diesem Artikel schreibt Instagram, dass dies noch keine endgültige Version sein muss. Instagram testet sein neues Redesign in den kommenden Wochen.

Instagram-Redesign: Auffallende Änderung

Wenn Du Dir die Screenshots im Blog von Instagram anschaust, dann fällt eine wesentliche Änderung auf. Eine Änderung ist meiner Meinung gravierend und doch positiv. Diese Änderung wirkt sich auf ebenso Deine Social-Media-Strategie aus. Instagram legt mit seinem neuen Redesign weniger Wert auf Follower.

Auffallend ist, dass Instagram an einem Detail keine Hand anlegte. Somit bleibt dieses nach dem Redesign erhalten. Instagram lebt von der Wirkung der Bilder und Stories. Genau dies behält Instagram bei und ändert seine Darstellung der Fotos nicht.

[tweetshare tweet=“Instagram-Redesign: An diesem bekannten Detail legt Instagram keine Hand an“]

Fazit für Instagram-Redesign steht vor der Tür

Instagram behält mit diesem Redesign weiterhin sein Fokus bei: Interaktionen und Reichweite. Daher bleibt auf Instagram alles rund um die Bilder erhalten. Dennoch ändern sich einige Funktionen grundlegend. Vor allem für Unternehmen ist das neue Redesign eine Herausforderung. Verliert doch die Zahl der Fans auf Instagram an Bedeutung. Infolgedessen rücken andere Informationen in den Vordergrund. Demzufolge können wir auf Instagram nach dem Redesign unser Unternehmen prominenter darstellen. Sehr anschaulich stellt die Änderungen für den Instagram-Business-Account der Artikel: „Im Überblick: Redesign für Instagram Unternehmensprofile mit Tabs, neuen Call-To-Actions, uvm.“ [2] vor.

Unter dem Strich bedeutet dieses bevorstehende Redesign von Instagram eine Anpassung an Dein Corporate Design. Damit zeigt sich, dass Social Media für das Social-Media-Team eine hohe und stetige Bereitschaft zum Lernen erfordert. Wie herausfordernd dies sein kann, zeigt ein aktueller Fall von Instagram. Diesen erlebte ich selbst. Auf einmal verlangte der Instagram-Newsfeed eine gänzlich (ungewohnte) Bedienung. Persönlich fand ich diese schrecklich. Da war ich nicht der Einzige wie der folgende Artikel verdeutlicht: „Ändern verboten! Das neuste Beispiel: Instagram“ [3].

Wie denkst Du über das Redesign von Instagram? Hast Du dieses vielleicht schon selbst? Schreibe mir Deine Meinung oder Erfahrung unten in den Kommentaren für einen Austausch!

Quellenangaben

Für die folgenden Quellenangaben gilt der Stand vom 2. Januar 2019:

[1] Improving your Instagram Profile
[2] Im Überblick: Redesign für Instagram Unternehmensprofile mit Tabs, neuen Call-To-Actions, uvm.
[3] Ändern verboten! Das neuste Beispiel: Instagram

Für Ihr Unternehmen realisieren wir ihr Marketing und Social-Media-Management sowie das Erstellen von Content. Dabei legen wir sehr großen Wert auf eine langfristige Kooperation für Ihren Erfolg.

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